Der Weltwassertag am 22. März 2026 macht darauf aufmerksam, dass weltweit vor allem Frauen und Mädchen unter Wassermangel leiden – mit Folgen für Bildung, Gesundheit und gesellschaftliche Teilhabe.
In Deutschland ist die Lage anders: Unsere wasserwirtschaftliche Infrastruktur schützt zuverlässig vor strukturellen Benachteiligungen. Doch der Klimawandel erhöht auch hier den Druck auf Wasserressourcen. Temperaturanstiege, Dürren und veränderte Niederschläge zeigen: Eine sichere Versorgung ist kein Selbstläufer.
Damit das so bleibt braucht es:
- Ausreichende Investitionen für den Erhalt unserer gealterten Wasserinfrastruktur
- Ressourcenschonende Bewirtschaftung des Wasserdargebots
- (Wieder-) Erschließung von Wasserressourcen
- Priorisierung, Resilienz und vorausschauende Planung
- Bewusster Umgang mit Wasser – sowohl gesellschaftlich als auch individuell.
Fazit: Wasser ist die Grundlage für Wachstum und Lebensqualität. Nur wenn Wasser fließt, kann Gesellschaft nachhaltig gedeihen. Der Weltwassertag erinnert daran, dass alle Akteure – Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Bürgerinnen und Bürger – gemeinsam handeln müssen, um auch künftig allen Menschen hochwertiges Trinkwasser zur Verfügung zu stellen.